Büstenschnitzer Atelier – Pressemitteilung vom 17.10.2010
Der Büstenschnitzer leitete im Jahr 2009 eine neue Ära im Bereich Auftragsmalerei ein, in dem er über die normale Reproduktion hinaus Fotos und Bilder mit Maltechniken und Darstellungsweisen weltbekannter Portraitmaler verschmolz.
Ölportraits und Büsten sind das Spiegelbild der Ewigkeit und werden deshalb gerne verwendet, um das Antlitz eines geliebten Menschen über das Leben hinaus für die Nachwelt zu bewahren. Ein Foto hinter einer Glasscheibe erfüllt diese Aufgabe nur begrenzt. Denn auch ein professionell aufgenommenes Foto ist nicht mit dem Charme, der Ausdrucksstärke und Strahlkraft eines Ölgemäldes zu vergleichen. Fotos sind vielmehr Ausdruck unserer schnelllebigen Zeit und des Wunsches, besondere Momente des täglichen Lebens festzuhalten, um diese dann temporär auf der Festplatte zu speichern oder in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.
Das Portraitstudio des Büstenschnitzers nützt diese Tendenz und verwendet Schnappschüsse als auch professionelle Portraitaufnahmen für außergewöhnliche Ölgemälde.
Erfahrungsgemäß eignen sich die Gesichtsausdrücke auf Schnappschüssen hervorragend, um in Öl auf Leinwand verewigt zu werden. Die Kleidung, der Hintergrund oder die Körperhaltung sind meistens nicht geeignet, um malerisch dargestellt zu werden. Deshalb bietet der Büstenschnitzer in verschiedenen Bildergalerien eine Sammlung herausragender Portraitgemälde des 17., 18. und 19. Jahrhunderts, Pin-Up-Gemälde der 40er und 50er Jahre, sowie zeitgenössische Portraitgemälde als Vorlage für stilvolle Ölportraits.
Die besten Portraitmaler dieser Welt portraitierten bereits tausendfach Frauen, Männer, Geliebte, Paare und Kinder. Der Büstenschnitzer greift auf diesen reichen Kunstschatz zurück. Heute ist es nicht mehr erforderlich, dem Portraitmaler stundenlang geduldig Modell zu stehen. Alle notwendigen Zutaten sind vorhanden und müssen nur noch mit Leidenschaft und einer großen Portion Handwerkskunst zusammengefügt werden.
Chemnitz Kunstsammlungen sind „Museum des Jahres 2010″
Die Kunstsammlungen Chemnitz sind zum „Museum des Jahres 2010″ gewählt worden. Das teilte die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA mit. Der Berliner Verband vergibt die Anerkennung jeweils für ein Jahr an Museen, die sich besonders in der Kunst verdient gemacht haben. Die Jury begründete die Entscheidung mit dem Wiederaufbau der Chemnitzer Kunstsammlungen seit 1990. Im Juli dieses Jahres waren nach 20 Jahren die Sanierungsarbeiten abgeschlossen worden.
Museum mit Rang und Namen
Unter der heutigen Generaldirektorin Ingrid Mössinger fanden die Kunstsammlungen international Beachtung. Mössinger leitet seit 1996 die Kunstsammlungen und wurde im Jahr 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz für ihre Arbeit ausgezeichnet. Die wechselnden Ausstellungen lobten auch die Kritiker. 2002 „Picasso und die Frauen“ und 2005 die Cranach-Ausstellung fanden beim Publikum Anerkennung. Weltweit erstmalig stellte der Musiker Bob Dylan seine Zeichnungen der „Drawn Blank Series“ in den Kunstsammlungen Chemnitz der Öffentlichkeit vor. Zurzeit ist anlässlich des 125-jährigen Bestehens der jüdischen Gemeinde in Chemnitz eine Sonderausstellung zusehen. Bis Januar 2011 sind vier der „ars viva“-Preisträger, dem Förderpreis vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, in den Kunstsammlungen zu Gast. Es werden Rauminstallationen zum Thema „Labor“ gezeigt.
Der umfangreiche Bestand wird gewürdigt
Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig sagte: „Der von kritischen Fachleuten verliehene Preis ist eine Würdigung der engagierten und herausragenden Arbeit, die Museumsdirektorin Ingrid Mössinger und ihr gesamtes Team seit vielen Jahren leisten.“ Chemnitz habe heute wieder einen „klangvollen Namen in der Kunstwelt“, erklärte Ludwig.
Das Museum zeichnet sich durch einen umfangreichen Bestand an Skulpturen, Textilien und Gemälden aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus. 170.000 Exponate befinden sich im Depot. Die Bibliothek der Kunstsammlungen mit 70.000 Bänden gehört zu den größten Spezialbibliotheken Sachsens. 2001 wurden die Kunstsammlungen in das Blaubuch der Bundesregierung aufgenommen. Darin werden die bedeutenden Kultureinrichtungen der neuen Bundesländer angeführt.
Zu den Kunstsammlungen Chemnitz gehören die Villa Esche, in der sich das Henry-van-de-Velde-Museum befindet und das 2007 gestiftete Museum Gunzenhauser. Den Aufbau und die Gestaltung beider Häuser lobte der Kunstkritikerverband ebenfalls.
Im Frühjahr nächsten Jahres wird den Kunstsammlungen Chemnitz bei einem offiziellen Festakt die Urkunde überreicht. Die Auszeichnung „Museum des Jahres“ wird vom Internationalen Kunstkritikerverband seit 2004 vergeben. Der deutschen Sektion des AICA gehören 170 Kunstkritiker an.
Wenn der König dreimal furzt
Politiker, Saufproleten, Perversionen – kein Thema ist vor Spott sicher, kein anderes Land hat einen so legendären Humor wie Großbritannien. Eine Ausstellung zelebriert nun diese anarchische Ader. SPIEGEL ONLINE über das Beste aus einer Welt böser Pointen, bitterer Gags und schlüpfriger Kalauer.
„Oh, lassen Sie mich Ihnen damit helfen“, sagt der Museumswärter und gibt dem aus der Wand ragenden Unterarm einen leichten Schubs, so dass er auf und ab wippt wie beim Onanieren. „Wanker 1″ („Wichser 1″) heißt die Skulptur der englischen Künstlerin Sarah Lucas. „Ich bin speziell dafür ausgebildet worden“, kommentiert der Wärter seinen Job, ohne eine Miene zu verziehen.
Wer sich immer schon gefragt hat, worin der berühmte britische Humor besteht, findet seit Mittwoch in der Tate Britain Gallery in London reichlich Anschauungsunterricht. „Rude Britannia“ („Rüdes Britannien“) heißt eine neue Ausstellung, die die anarchische Ader der Briten zelebriert. Die Geschichte des Insel-Humors wird in Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen seit dem 17. Jahrhundert nachgezeichnet.
„Die Idee, dass es einen besonderen britischen Sinn für Humor gibt, der respektlos und libertär ist, reicht sehr weit zurück“, sagt der Kurator der Ausstellung, Martin Myrone. „Sie hat unsere Vorstellung des Britischseins geprägt.“
Während in anderen Ländern, nicht zuletzt Deutschland, der Glaube an die Obrigkeit lange unerschüttert war, machen sich die Briten seit Jahrhunderten über ihre Herrscher lustig. Myrone zufolge gibt es dafür auch eine ökonomische Erklärung. Im Unterschied zum Rest Europas wurden Künstler in Großbritannien weniger von Kirche und Staat gefördert und mussten daher frühzeitig den Massengeschmack bedienen. Und nichts verkaufte sich besser als Humor, gerne auch von der vulgären Sorte.
Die ersten Karikaturen in der Ausstellung datieren aus dem 17. Jahrhundert, als die Drucktechnik erstmals die rasche Verbreitung der Zeichnungen ermöglichte. Damals wurden sie noch in Schaufenstern ausgestellt, vor denen sich dann Trauben von Passanten bildeten. Gemeinsam lachte man über furzende Monarchen und Arschkriecher im Beamtenapparat. Die jüngsten Bilder, häufig in Form von Comic-Strips, nehmen die Politiker der Gegenwart aufs Korn.
Die Fotomontage „Photo Opp 2005″ etwa zeigt Tony Blair, wie er sich breitgrinsend mit seinem Handy vor den brennenden Ölfeldern des Irak knipst – eine Parodie auf die Selbstverliebtheit des früheren Premierministers. Eine andere Montage präsentiert seinen Kriegspartner George W. Bush, wie er mit seinem Cowboystiefel auf Blairs gebeugten Rücken tritt, um sein Pferd zu besteigen.
Spaßvögel der Geschichte
Während die Anspielungen in den zeitgenössischen Werken auf Anhieb zu verstehen sind, lassen viele der älteren Zeichnungen die Besucher ratlos zurück. Wer nicht in den Feinheiten der britischen Geschichte bewandert ist, dürfte die Ölgemälde der Altmeister der englischen Satire so lustig finden wie die Mona Lisa. Laut gelacht wird denn auch nicht in den Räumen der Tate, allenfalls ist hier und da ein Schmunzeln zu sehen.
Zur leichteren Verständlichkeit hat die Tate aktuelle Cartoonisten wie den „Guardian“-Zeichner Steve Bell und die Autoren des Comic-Magazins „Viz“ gebeten, Bildunterschriften zu verfassen. Die lustig gemeinten Erklärungen – die „Viz“-Leute lassen ihre Comic-Figur Roger Mellie bissige Kommentare zu einzelnen Gemälden abgeben – stoßen aber auf ein geteiltes Echo. „Sobald ein Witz erklärt werden muss, ist er nicht mehr witzig“, monierte der „Daily Telegraph“.
Allerdings zeigt die Ausstellung auch, dass sich die großen politischen und sozialen Fragen im Laufe der Zeit kaum verändert haben. Die Sozialkritik von früher hat an Gültigkeit wenig verloren. Beispiel Komasaufen: Schon im 18. Jahrhundert warnte der Urvater der britischen Karikaturisten, William Hogarth, in seinem Bild „Gin Lane“ vor übermäßigem Schnapsgenuss. Auch der militante Anti-Alkoholiker und Charles-Dickens-Illustrator George Cruikshank prangerte in seinem ausladenden Meisterwerk „The Worship of Bacchus“ die Schwächen seiner Landsleute an.
Wer bei britischem Humor zuerst an „Monty Python“ und „Mr. Bean“ denkt, wird in dieser Ausstellung enttäuscht. Die einzige Fernsehserie, der ein Platz eingeräumt wird, ist „Spitting Image“, die Puppenshow aus den achtziger Jahren, die sich an Margaret Thatcher abarbeitete. Die frühere Premierministerin war ein dankbares Objekt für die Satiriker. Der langjährige „Times“-Cartoonist Gerald Scarfe verewigte die Ikone der konservativen Tories als Raubsaurier „Torydactyl“. Mit den heutigen Politikern, Premier David Cameron und seinem Vize Nick Clegg, hingegen tun sich die Zeichner schwer – beide seien zu profillos, klagen sie.
Witzwarnung für Nichtbriten
Auch das legendäre Satiremagazin „Punch“ wird gewürdigt. Zu sehen ist eine Ausgabe aus dem Jahre 1843, in der erstmals das Wort Cartoon im modernen Sinn geprägt wurde, nämlich als eigenständige Darstellungsform. „Cartoon No. 1″ zeigt eine Gruppe armer Menschen im Museum. Erläuternd heißt es dazu: „Die Armen verlangen nach Brot, und der Staat gibt ihnen – eine Ausstellung.“
Ein ganzer Saal ist dem schlüpfrigen Humor gewidmet. Anzügliche Postkarten aus britischen Seebädern, große Brüste und Riesenpenisse – spätestens hier fühlt man sich an die plumpen Witze des deutschen Karnevals erinnert. Auch das „Viz“ ist mit mehreren expliziten Comic-Strips vertreten – das „führende Magazin für Fäkalhumor“ (Eigenwerbung) hatte Anfang der neunziger Jahre eine Rekordauflage von über einer Million Exemplaren. Diese Zeit ist lang vorbei, inzwischen liegt die Auflage weit unter 10.000, doch die Bedeutung des Monatsmagazins als Vorreiter der „Lad“-Kultur der jungen Männer ist unbestritten.
Bevor der Spaß beginnt, muss der Besucher erst noch gewarnt werden. „Warning – explicit content“ steht vor dem Eingang der Ausstellung. „Manche Besucher könnten Bilder und Wörter anstößig finden.“ Das Schild ist eine Erinnerung daran, dass auch britische Kulturmanager eine humorlose, bürokratische Seite haben. „Das ist wahrscheinlich für die Amerikaner“, sagt ein Besucher aus Neuseeland. „Da dürfte so was nicht öffentlich gezeigt werden.“
Anstoß erregen wird „Rude Britannia“ jedoch kaum, schließlich sind Kunstausstellungen inzwischen weltweit auf Tabubruch programmiert. Die britische Lust an anarchischem Humor hat sich längst auf dem ganzen Globus ausgebreitet, nicht zuletzt in den vermeintlich prüden und höflichen USA. Die Erfinder von der Insel sind allerdings weiterhin besonders gut darin.
Aufzeichnungen von Marilyn Monroe auf der Buchmesse vorgestellt
Marilyn Monroe, tragischer Hollywoodstar, Vorzeigeblondine und nun das: Poetin. Die Vorstellung ihres literarischen Nachlasses ist das erste Highlight der Frankfurter Buchmesse, die nun eröffnet.
In Frankfurt beginnt die Buchmesse. 7.500 Aussteller aus mehr als 100 Ländern präsentieren vier Tage lang ihre Produkte. Mit Spannung erwartet wird eine Pressekonferenz zu den überraschend aufgetauchten Aufzeichnungen von Marilyn Monroe. Schon am ersten Messetag werden zahlreiche bekannte Autoren erwartet, unter ihnen Ingrid Noll, Martin Mosebach, Frank Schätzing und Martin Suter. Eine Jury prämiert den kuriosesten Buchtitel, ein Verlag präsentiert das mit mehr als 50.000 Seiten „dickste Buch des Universums“. Beherrschendes Thema hinter den Kulissen ist die Digitalisierung des Buchmarktes.
Das literarische Vermächtnis der Hollywood-Legende Monroe gilt als eine kleine Sensation. Anna Strasberg, die Witwe von Monroes Schauspiellehrer und Nachlassverwalter Lee Strasberg, fand zahllose Dokumente in zwei Kisten beim Aufräumen auf ihrem Dachboden, in denen Gedichte, Notizen, Einkaufslisten, Briefe, Kochrezepte – und sogar ganze, mit Schreibmaschine getippte Din A4-Seiten schlummerten. Die Herausgeber Stanley Buchthal und Bernard Comment haben all das nun zu einem Buch zusammengefasst. Unter dem Titel „Marilyn Monroe – Tapfer lieben“ wollen sie das, was Comment den „literarischen Nachlass“ der Monroe nennt, der Öffentlichkeit präsentieren und zeigen, dass sie nicht nur Sexsymbol und die Frau von Schriftsteller Arthur Miller war – sondern auch selbst eine Poetin.
„Sexy – aber dämlich“
„Ich denke, dass viele Leute in ihr immer noch eine dumme Blondine sehen – sexy, aber dämlich“, sagt Herausgeber Comment. „Und ich denke, dass diese Menschen entdecken werden, dass sie eine Poetin war und ziemlich clever.“ Das erste Kapitel des Buches ist mit „Private Aufzeichnungen“ überschrieben und zeigt mit Schreibmaschine beschriebene Seiten über die erste Ehe Monroes mit James Dougherty, den sie im Jahr 1942 heiratete – als der spätere Kino-Star noch Norma Jeane hieß und erst 16 Jahre alt war. Belastet von der Untreue ihres Mannes sinniert sie über ihre Beziehung und die Bedeutung der Liebe.
„In dieser Phase kamen mir große Zweifel, ob dieser junge Mann von 21 Jahren meinem unbewussten Bild von einem Traummann nicht unwirklich wäre wahrscheinlich fühlte ich mich zu ihm als einem der wenigen jungen Männer hingezogen, die mich sexuell nicht abstießen“, schreibt sie. Und: „Ich glaube, meine Liebe, wenn das das richtige Wort ist, war vor allem das herrlich berauschende Gefühl, begehrt, geliebt & umhegt zu werden & etwaige sexuelle Anziehung.“
Kein Buch über sie, sondern von ihr
Es folgen Aufzeichnungen unterschiedlichster Art: To-do-Listen, Einkaufszettel und Rezepte für Brathuhn oder Roastbeef, in denen sich die Monroe daran erinnert „keinen Knoblauch“ zu benutzen. Auf den Seiten dazwischen sind größtenteils unbekannte Bilder der schönen Blondine zu sehen. Auf den meisten liest oder schreibt sie. „Es sollte keins der üblichen Bücher über sie werden, es sollte ein Buch von ihr sein“, betont Comment.
Über kaum jemanden ist soviel geschrieben und gemutmaßt worden wie über Marilyn Monroe. Schon ihr bürgerlicher Name gibt Rätsel auf. Zwei Schreibweisen des Vornamens – Norma Jean und Norma Jeane – sind verbreitet. Und obwohl Baker gemeinhin als ihr Geburtsname gilt, war es doch wahrscheinlich Mortenson, der Name des Mannes, der als ihr Vater gilt. Schon Zeit ihres Lebens ging eine Faszination von ihr aus, nach ihrem frühen Tod im Alter von nur 36 Jahren durch eine Überdosis Schlaftabletten, um den sich bis heute zahllose Gerüchte und Verschwörungstheorien ranken, wurde die Monroe zum Mythos.
„Im Hinterkopf hat man immer ihr tragisches Ende“
Wer von dem Buch restlose Aufklärung erwartet, wird sicher enttäuscht. Neue Enthüllungen über ihre Beziehung zu den Kennedy-Brüdern gibt es nicht – dafür aber eine ganz andere Seite der vielleicht bekanntesten Schauspielerin der Welt zu entdecken.
„Man sieht Marylin Monroe, von der man so viel zu wissen glaubt, plötzlich mit anderen Augen. Eine verletzliche Frau, die auf immer dünner werdendem Eis lebt“, sagt der Programmleiter Internationale Literatur des S. Fischer Verlages, Hans Jürgen Balmes, und spricht von einem „Gänsehauterlebnis“. „Man bangt mit ihr und wünscht sich inständig, dass sie davonkommt, einen Ausweg findet. Doch im Hinterkopf hat man immer ihr tragisches Ende.“ Gänsehaut bereitet vor allem eins ihrer Gedichte: „Verdammt, ich wünschte ich wäre tot gar nicht vorhanden fort von hier von überall.“
YouClassic™ Ölgemälde von Albert Lynch
Albert Lynch wurde als Sohn irischer Eltern 1851 in Lima/Peru geboren. Er studierte Kunst an der L’Ecole des Beaux-Arts de Paris und in den Ateliers der Portraitmaler Gabriel Ferrier, Henri Lehmann und des Landschaftsmalers Jules Nšel. Er stellte 1890 in der Pariser Kunstausstellung aus und erhielt mehrere Preise bei Weltausstellungen.
Lynch war spezialisiert darauf Frauen zu malen und schaffte in seinen Gemälden eine bezaubernde Eleganz und Perfektion die typisch waren für die „Belle Epoque“ (frz. für „schöne Epoche“, „schöne Zeit“). Er arbeitete meistens mit Pastel und Wasserfarben und verwendete nur gelegentlich Ölfarbe.
Für zwei Bücher, ‘La Dame aux Camelias’ von Dumas Fils and ‘La Parisienne’ von Henry Becque, stellte Lynch die Illustrationen zur Verfügung. 1901 erhielt Lynch den Verdienstorden der französischen Ehrenlegion.
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Der Büstenschnitzer verewigt täglich Mütter, Väter, Söhne, Töchter und Paare in einzigartiger Weise in Öl auf Leinwand.
Es werden nur die besten Künstlermaterialien aus dem Hause Winsor & Newton verwendet – hochpigmentierte Ölfarben sorgen für Deckkraft und Tönungsstärke und Qualitätsleinwandrollen mit ausgewogener Absorptionskraft verhindern das Einsinken der Ölfarbe.
Die Auswahl Ihrer Fotos bedarf etwas Mühe und Anstrengung. Der Büstenschnitzer prüft die Fotos und spricht diese mit Ihnen ab, bevor die erste Skizze Ihres Portraits angefertigt wird.
YouClassic Ölgemälde von Albert Lynch werden auf Wunsch direkt auf Keilrahmen gespannt und eingerahmt.
YouPinup™ – Sexy Portraitgemälde nur für Frauen
Es gibt viele Anbieter von Fotogeschenken und Portale für Geschenkideen im Internet, um der großen Nachfrage an besonderen und ausgefallenen Geschenken Herr zu werden. Zu der ausgefallensten und einzigartigsten Geschenkidee gehört mit Sicherheit ein YouPinup™ Ölgemälde des Büstenschnitzers.
Die Gemälde des Büstenschnitzer werden von Hand auf Leinwand in Öl gemalt. Professionelle Künstler renommierter Kunstakademien verschmelzen die Fotos mit den einzigartigen Werken der weltbekannten Pin-up Künstler wie Gil Elvgren, Rolf Armstrong und Earl Morgan. Der Büstenschnitzer präsentiert in seiner Online-Galerie eine ausgewählte Sammlung der originellsten und erotischsten Pin-up Ölgemälde der vergangenen 70 Jahre. Über 100 Pin-up Vorlagen, die bereits in den 40er und 50er Jahren für Furore sorgten, stehen zur Auswahl.
Auch die Pin-up Künstler vergangener Tage fotografierten ihre Pin-up Modelle bevor sie die ersten Pinselstriche machten. Modelle wie Marilyn Monroe, Brigitte Bardot oder Bettie Page waren die Idole einer ganzen Generation von Frauen und Männern, die eine neue Ära einleiteten. Die damalige Pin-up Kunst war der Wegber
eiter für Magazine wie Playboy, Penthouse oder Hustler und Wegbegleiter der sexuellen Revolution mit Gil Elvgren als dem wohl besten Pin-up Künstler, den die Welt hervorbrachte.
Doch auch für diejenigen, denen die gezielte Mischung aus freizügiger Pose einerseits und zur Schau getragener spielerischer Unschuld andererseits nicht das Passende zu sein scheint, gibt es eine große Auswahl an Möglichkeiten. Viele historische Portraits unterschiedlicher Stilrichtungen können für ein Gemälde als Grundlage verwendet werden.
YouClassic™ Ölgemälde Beispielarbeiten
Fotogeschenke.de – Das Informationsportal rund um das Thema Fotogeschenke
Fotogeschenke.de ist das Informationsportal rund um das Thema Fotogeschenke. Hier werden neben klassischen Fotogeschenken wie der Foto-Tasse, dem Foto-Kissen oder der Foto-Schneekugel auch ausgefallene Produkte wie z.B. der Foto-Kugelschreiber oder der Foto-Thermobecher vorgestellt. Ebenso finden sich essbare Fotogeschenke, Dekoartikel und Foto-Textilien auf dem Portal. Neben der ausführlichen Beschreibung der Produkte und deren Eigenschaften werden Anbieter aufgelistet und konkrete Verwendungstipps für die Geschenke gegeben. Ein Team von Redakteuren recherchiert konstant neue Geschenkideen und Tipps. Zudem verfügt das Portal über eine umfangreiche Bastel-Sektion, die Anleitungen zum basteln mit Fotos gibt und Tipps zur Bearbeitung digitaler Bilder liefert.
YouPinup™ – das ausgefallenste und einzigartigste Geschenk in Öl auf Leinwand für Frauen
Es gibt viele Anbieter von Fotogeschenken und Portale für Geschenkideen im Internet, um der großen Nachfrage an besonderen und ausgefallenen Geschenken Herr zu werden. Hunderte von Internetseiten bieten in der Regel aber immer die gleichen Geschenkideen an. Kunden können Ihre Fotos an den Geschenkanbieter schicken, um diese auf Tassen, Poster oder T-Shirts zu drucken.
Zu der ausgefallensten und einzigartigsten Geschenkidee der Welt, gehört mit Sicherheit ein YouPinup™ Ölgemälde des Büstenschnitzers. Männer können Ihrer Freundin und Ehefrau ein fantastisches Geschenk überreichen, in dem Sie sich eines aus über 100 Motiv-Vorlagen weltbekannter Pin-up Ölgemälde auswählen und dazu passende Fotos der zu portraitierenden Person an den Büstenschnitzer per Email senden. Professionelle Künstler renommierter Kunstakademien verschmelzen die Fotos mit den einzigartigen Werken der weltbekannten Pin-up Künstler wie Gil Elvgren, Rolf Armstrong und Earl Morgan.
Der Büstenschnitzer präsentiert in seiner Online-Galerie eine ausgewählte Sammlung der originellsten und erotischsten Pin-up Ölgemälde der vergangenen 70 Jahre. Über 100 Pin-up Vorlagen, die bereits in den 40er und 50er Jahren für Furore sorgten, stehen zur Auswahl.
Auch die Pin-up Künstler vergangener Tage fotografierten Ihre Pin-up Modelle bevor Sie die ersten Pinselstriche machten. Modelle wie Marilyn Monroe, Brigitte Bardot oder Bettie Page waren die Idole einer ganzen Generation von Frauen und Männern die eine neue Ära einleiteten. Die damalige Pin-up Kunst war der Wegbereiter für Magazine wie Playboy, Penthouse oder Hustler und Wegbegleiter der sexuellen Revolution mit Gil Elvgren als dem wohl besten Pin-up Künstler den die Welt hervorbrachte.
Nichts hat sich seit den 40er und 50er Jahren verändert. Die Gemälde des Büstenschnitzer sind von Hand auf Leinwand in Öl gemalt. Die Künstler beginnen mit einer Skizze auf einer weißen Leinwand und verschmelzen mit ihrer langjährigen Erfahrung die Gesichter auf den Fotos mit den einzigartigen Pin-up Motiv-Vorlagen der vergangenen Jahrzehnte. Die originalen Pin-up Ölgemälde der bekanntesten US-amerikanischen Pin-up Künstler sind heutzutage hunderttausende Dollar und mehr wert.
Die persönliche und personalisierte YouPinup™ Portraitmalerei ist weltweit nur beim Büstenschnitzer online erhältlich und zu bestellen. Es werden nur die besten Künstlermaterialien von Winsor & Newton verwendet. Einmalig ist die 100%ige Zufriedenheitsgarantie des Büstenschnitzer.
The Great American Pin-Up
Detailliert gezeichnete Girls entflammten schon im neunzehnten Jahrhundert erotische Fantasien. Mit einer eigenartigen Mischung aus kalkulierter Verführung und zur Schau getragenen Unschuld eroberte das klassische Pin-Up die Männerwelt.
Der Erste Weltkrieg verschärfte in den sittsamen USA die Nachfrage nach Erotik: Eine ganze Generation von Soldaten kehrte aus Frankreich mit Päckchen von „freizügigen“ Postkarten zurück. Es existierten bald zwei Arten von Pin-Ups: die wirklichen – aus Fleisch und Blut.
Bettie Page gehört zu „echten“ Girls, so wie sie verkörperte keine andere die Erotik der 50er Jahre. Daneben die gemalten Pin-Ups. Bekannte Künstler sind Mel Ramos oder Harry Eckman schufen Kunstwerke, anstatt schlichter Erotik-Bildchen.
Pin-Ups begeisterten als Kalenderblatt, als Centerfold und Covergirl ganze Generationen von Männern. Ursprünglich in Öl gemalt, tauchten sie bald in den verschiedensten Medien auf. Aber erst im Zweiten Weltkrieg fand der Begriff „Pin-Up“ Einzug in den offiziellen Sprachgebrauch. Pin-Ups schmückten amerikanische Bomber und Kampfflugzeuge und zierten als Wandschmuck Autowerkstätten und Spinde. Wegen der motivierenden Wirkung der Bilder setzte sich die Army über alle moralischen Bedenken hinweg. Ein Maler wie Alberto Vargas wurde sogar nach Europa geschickt, um Flugzeuge mit den schönsten Mädchen zu verzieren. So sollte den Bomberbesatzungen der tödliche Einsatz über dem Reich versüßt werden. Das Pin-Up wurde zum Idealbild für die Soldaten und bewies sichtbar die gewahrte Heterosexualität in der Männergesellschaft des Krieges. Im Ausdruck „Sexbombe“ fanden beide Bedeutungen zusammen.
Eine gewisse Einförmigkeit der Darstellung des „All-American-Girl“ lässt sich heute nicht leugnen: Das süße Gesicht eines Teenagers, mit dem kurvenverstärkten Körper einer 25-Jährigen: Wespentaille und üppige Oberweite – die Beine überirdisch lang. Die Girls posieren in den provozierendsten Stellungen und wirken dabei doch sooo harmlos. Keine Femme Fatale mit fordernden Sex irritiert die gewohnten Geschlechtsbeziehungen: Die Erotik des Pin-Ups ist eher willig, als eigensinnig. Die Mädchen sind reine Projektspüppchen der Betrachter, sie haben keine Umgebung, keine Herkunft – blieben also für jeden erreichbar.
Das Ende als Hauptlieferant erotischen Anschauungsmaterials heranwachsender oder alternder Männer kam in den 60er Jahren. Noch in den fünfziger Jahren verbannte eine strenge Zensur „schärfere“ Darstellungen unter die Ladentheken. Dann sprengte die Fotografie des Playboy die Grenzen der Bilderotik. Hugh Hefner forderte die Zensur offen heraus, nach mehreren Musterprozessen fielen alle Schranken. Pornografie wurde zu einem alltäglichen Phänomen, zugleich besetzten Schauspielerinnen und später dann Supermodels den Platz der „sauberen“ Erotik.
Mit über 900 Abbildungen ist „The Great American Pin-Up“ eines der umfassendsten Bücher zur Pin-Up Kunst. Das Buch beschreibt dies ur-amerikanische Genre, verfolgt Ursprünge und Entwicklung im Detail und stellt die wichtigsten Maler vor.











